Hämatogene Oxidationstherapie (Blutwäsche, HOT, Photobiologische Eigenbluttherapie) Bei der Hämatogenen Oxidationstherapie (HOT, Photobiologische Eigenbluttherapie), im Volksmund fälschlicherweise auch Blutwäsche genannt, handelt es sich um eine spezielle Eigenblutbehandlung, wobei dem Patienten 60-80 ml Venenblut entnommen, mit Natriumzitrat ungerinnbar gemacht, in einem entsprechenden Gerät mit Sauerstoff aufgeschäumt, mit Ultraviolettlicht bestrahlt und anschließend intravenös zurückgegeben wird. Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind zunächst 6 bis 10 Behandlungen im Rahmen einer Serie erforderlich (1-2 HOT/Woche) und anschließend eine einmalige HOT alle 4 bis 8 Wochen. Durch die Ultraviolettbestrahlung des Eigenblutes kommt es zu zahlreichen positiven Effekten, so unter anderem zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, zur Herabsetzung der Blutgerinnbarkeit und zur Steigerung der körpereigenen Abwehr. Die am meisten Erfolg versprechenden Anwendungsgebiete sind arterielle Durchblutungsstörungen der Beine, des Herzens, der Augen und des Gehirns, also das Krankheitsbild Arteriosklerose ("Gefäßverkalkung"), des Weiteren Krebsbegleittherapie, Lebererkrankungen, Thromboseprophylaxe, Virusinfektionen und Wundheilungsstörungen. Bei der "Gefäßverkalkung" kann die Hämatogene Oxidationstherapie als eine kausale und nicht nur symptomatische Behandlung angesehen werden, die in der Lage ist, diese Erkrankung zum Stillstand zu bringen (so genannte Defektheilung) oder zumindest deren Voranschreiten zu verlangsamen. Besonders geeignet ist die HOT natürlich auch zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, also der Volkskrankheit "Nummer Eins". |
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